JR 0: Der erste Hochgeschwindigkeitszug nahm bereits 1964 mit 210 km/h seinen Dienst auf, wurde aber bis 2001 auf den meisten Strecken durch modernere Züge ersetzt. [Aktualisiert am 17.07.2001] |
JR 100: Erst 22 Jahre später wurde die technisch weiterentwickelte Baureihe 100 in Dienst gestellt. Jedoch steht bis 2005 ihre Ausmusterung an. [Aktualisiert am 05.04.2001] |
JR 200: Für die schneereichen Gegenden der Nord-Ost-Strecke bestellten die Japanese National Railways diese Baureihe. Deutliche Erkennungsmerkmale sind die grün-beige Lackierung und die große Schneeschar unterhalb der Nase. [Aktualisiert am 02.11.2004] |
JR 300: Japans erster Hochgeschwindigkeitszug, der technisch für 300 km/h ausgelegt ist und kaum mehr etwas mit seinen Vorgängern gemein hat. Er befährt die Tokaido - Sanyo - Strecke. [Aktualisiert am 11.09.2002] |
JR 400: Dieser schnittige Silberpfeil ist äußerst schlank gebaut, um auch auf sehr kurvenreichen Umbaustrecken fahren zu können. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei "nur" 240 km/h. [Aktualisiert am 11.09.2002] |
JR 500: Einer der neuesten Superzüge und wohl mit dem schnittigsten Design, das jemals ein Zug verpasst bekommen hat. Der rasante Schienensprinter darf als einzigster Shinkansen-Zug planmäßig 300 km/h schnell fahren. [Aktualisiert am 14.09.2004] |
JR 700: Auffallend und nicht unbedingt schön ist seine extravagante Nasenform. Er erreicht auf der Tokaido-Linie 270 km/h, auf der Sanyo-Strecke 285 km/h. Die ersten Züge nahmen im März 1999 ihren Dienst auf. Seit 2005 verkehrt der N700-Prototyp, eine Weiterentwicklung des JR 700, zwischen Tokio und Hakata. [Aktualisiert am 04.09.2005] |
JR 800: Hitachi stellt 30 Züge diesen Typs für die Kyushu-Strecke her. Die Hochgeschwindigkeitszüge sind für 260 km/h ausgelegt. [Aktualisiert am 20.10.2003] |
JR E1: Japans erster, reiner Doppelstockzug. Zugelassen ist er auf den Tohoku- und Joetsu-Linien für 240 km/h. [Aktualisiert am 05.04.2001] |
JR E2: An dem für 315 km/h ausgelegten Zweisystemzug hat sogar Siemens mitgewirkt. Auf den Strecken der JR East darf er aber nur 260 km/h schnell fahren. [Aktualisiert am 17.07.2001] |
JR E3: Sein Haupteinsatzgebiet ist die Akita-Strecke. Wie die Baureihe 400 gehört er ebenfalls zur Gattung der Mini-Shinkansen. Auf Neubaustrecken erreicht er maximal 275 km/h. [Aktualisiert am 21.04.2003] |
JR E4: Er sieht der Baureihe 700 ähnlich. Als Doppelstock-Langzug passen sage und schreibe 1634 Fahrgäste in diesen Shinkansen. [Aktualisiert am 03.04.2001] |
Star 21: Mit diesem Testzug wurden unterschiedliche Drehgestelltypen untersucht. Eines kam aus Deutschland. Im Dezember '93 stellte der allachsangetriebene Star 21 mit 425 km/h einen japanischen Geschwindigkeitsrekord auf. [Aktualisiert am 20.11.2003] |
WIN 350: In der Zeit von 1992 bis 1996 unternahm die JR West Versuchsfahrten mit diesem Zug, der für 385 km/h ausgelegt war. Durch die gewonnenen Erfahrungen wurde erst die Realisierung der Baureihe 500 möglich. [Aktualisiert am 18.08.2003] |
300X: Mit 443 km/h ist dies der zweitschnellste Zug der Welt. Die Technik des Versuchszuges von JR Central ähnelt der der Baureihe 300. Erst durch ihn stand die Neuentwicklung der Baureihe 700 offen. [Aktualisiert am 14.09.2000] |
Doctor Yellow: So werden die Diagnosefahrzeuge aufgrund ihrer gelben Farbgebung genannt. Sie sind der Baureihe 0 und 700 entlehnt. Ihr Einsatz erfolgt lediglich in den nächtlichen Betriebspausen. [Aktualisiert am 17.07.2001] |
East i: Ein neuer Zug zur Überprüfung von Oberbau und Oberleitungen auf den Yamagata- und Akita-Shinkansen. [Aktualisiert am 21.04.2003] |
Fastech 360: ist ein Versuchszug der JR East zur Untersuchung des Geschwindigkeitsbereiches von bis zu 405 km/h. Nach dem Testprogramm sollen ab 2011 die 360 km/h schnellen Serienzüge anrollen. [Aktualisiert am 27.11.2005] |
Maglev: Mit 552 km/h ist er der schnellste Magnetschwebezug der Welt. Das supraleitende Schweben ist eine Domäne der Japaner. Der Maglev ist die Konkurrenz zum deutschen Transrapid. [Aktualisiert am 21.04.2003] |
Streckennetz: Hier ist eine detaillierte Karte von Japans Shinkansen zu sehen. [Aktualisiert am 22.04.2003] |